Wertschöpfungskreise statt Wertschöpfungsketten

Kunststoff muss wieder aus der Negativecke ´raus. Der Wertstoff Kunststoff lässt sich wie kaum ein anderer im Kreislauf fahren. Um das Potential auszuschöpfen, ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Wertschöpfungskreis erforderlich. Gemeinsam entstehen so innovative Lösungen für nachhaltigeren Kunststoff bzw. nachhaltigere Kunststoffprodukte.
Auf den WIP-Jahresforen kommen Akteure aus der gesamten Wertschöpfung zusammen, tauschen Ihr neustes Wissen zur Kreislaufführung aus.

Ganzheitlich nachhaltig

Unsere Welt steht vor enormen globalen Herausforderungen. Die Ressource Erdöl wird immer knapper. Der „Müll“ wird immer mehr. Das Denken und Wirtschaften in Kreisläufen ist gefordert. Dabei muß auch in Zukunft darauf geachtet werden, die Dinge ganzheitlich nachhaltig zu betrachten.

Kunststoff lässt sich super im Kreis fahren. Viel besser als manch anderer Werkstoff. Die Potentiale des Kunststoffs müssen genutzt, Lösungen für die Kreislaufführung verbessert werden.

Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Den schwarzen Peter im Kreis reihum zu reichen, wird nicht reichen. Jeder kann seinen Teil beitragen. Diskutieren Sie im WIP-Netzwerk,

  • wie Hemmnisse einer Kreislaufführung aus dem Weg geräumt werden können,
  • was jede Einheit beitragen kann,
  • wo sich Unternehmen bewegen müssen, um die Kreislaufführung zu verbessern.

Kernbotschaften für effektive Kreislaufführung

Auge in Auge mit den „Großen“ der Kreislaufführung konnten WIP-Mitglieder auf einem Workshop diskutieren und wichtige Faktoren für eine gelungene Kreislaufführung herausarbeiten, u.a.:

  • Umso bekannter und umso geringer die Stoffe und Störstoffe sind, umso einfacher und effektiver funktioniert das Kreislaufsystem
  • die technischen Möglichkeiten sowohl im Recyclingprozess wie auch im Rezyklatverarbeitungsprozess bestimmen die Grenzen
  • Klare Begriffsbestimmungen sind von entscheidendem Wert
  • Kommunikation muss über alle am Kreis Beteiligten gelingen

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